SV Datteln 1924 e.V.

Schach in der Stadt am Kanal

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SparkassenChessMeeting (SCM) 2019 (Open A und B)

13.07. bis 21.07.2019

Das Interesse Dattelner Spieler, nicht nur an vereinsinternen Turnieren teilzunehmen, sondern sich auch auf externen Turnieren mit anderen Spielern zu messen, setzt sich erfreulicherweise fort.

Am diesjährigen SCM haben sich vier Spieler angemeldet, Peter Buchholz startet nach vielen Jahren der Turnierabwesenheit im A-Open (nur Startrang 93 von 93 Teilnehmern aufgrund einer nicht vorhandenen ELO-Zahl) und drei Spieler starten im B-Open, Hans-Jörg Steinke, Jan-Philip Bialas und Christopher Heiduk (Namensreihenfolge nach DWZ mit den Starträngen 82, 96 und 120 bei 133 Teilnehmern), der sein erstes großes Turnier spielen wird.

Das Turnier begann am 13.07. und endet am 21.07.2019, neun Partien sind also zu spielen. Die schachlichen Vorgaben sind: 90 Minuten/40 Züge + 30 Minuten/Rest + 30 Sekunden/Zug.

Tag 1:
Mit einer aus organisatorischen Gründen (es gab einen neuen Teilnehmerrekord mit 271 Spielern) Verspätung von etwa einer Stunde begann dann das Turnier, es brachte durchwachsene Ergebnisse für uns (+0=2-2). Peter mußte feststellen, dass es für ihn ein schweres Turnier werden wird nach der Startniederlage.

Christoph mußte nach einem Figureneinsteller aufgeben, Jan-Philip konnte wegen einer Schiedsrichterprüfung nicht an der ersten Runde teilnehmen und bekam durch die "Bye"-Funktion einen halben Punkt gutgeschrieben. Mir gelang ein lockeres Remis nach zwei Stunden und 28 Zügen.

Tag 2:
... dauerte (mit Fahrtzeit) etwa sechseinhalb Stunden aufgrund einer Bandwurmpartie von Christopher, die erst nach fünf Stunden entschieden war. Bei nur noch zwei Minuten auf der Uhr nach 73 Zügen mußte Christopher seinem Gegner gratulieren (bei der rechnergestützten Analyse fand die Engine im 62. Zug einen langzügigen Gewinn für Christopher).

Der Schreiber dieser Zeilen hatte sich in eine schlechte Bauernstruktur gespielt und mit einem Frustzug stellte er sogar noch eine Figur ein. Jan-Philip (der heute erstmals im neuen (!) Vereins-T-shirt auflief, siehe Foto) verlor ebenfalls seine Partie. Peter war es dann vorbehalten, den einzigen vollen Punkt herauszuspielen.

Unser Gesamtscore sieht nun so aus: +1=2-5.

Fotos zur Runde zwei unter "Archiv", alle Infos (Tabellen, Partien) auf der Turnierseite.

Tag 3:
Nach knapp drei Stunden war auch dieser "Arbeitstag" beendet und hatte unser Gesamtscore nicht wesentlich auf +2=2-8 verändert.

Peter, Jan-Philip und Christopher verloren jeweils nach individuellen Fehlern in ihren Eröffnungen, wobei Peter gegen einen fünfzehnjährigen Spieler (Startrang 9/93) aus einem Bundesligaverein mit ELO 2315 antreten mußte.

Im 19. Zug gewann ich eine Figur, mußte aber noch 33 Züge "Überzeugungsarbeit" bis zur Aufgabe meines 14-jährigen Gegners leisten.

Bei der kurzen Analyse unserer Partien stellten wir einhellig fest, dass wir noch einiges an unseren Eröffnungen arbeiten müssen.

Und wenige Stunden nach der dritten Runde kam die Nachricht, dsss Jan-Philip die Schiedsrichterprüfung, die er zeitgleich zur ersten Runde des SCM abgelegt hat, erfolgreich bestanden hat.
Wir gratulieren recht herzlich und die Mitglieder des Schachvereins freuen sich über einen offiziellen Regelkundler.
2019-07-15, geschrieben von (hjs)


SparkassenChessMeeting (SCM) 2019 (GM-Turnier)

Am Samstag um 15.30h wurde auch das diesjährige ChessMeeting eröffnet.

Das Foto, das freundlichwerweise von Christopher zur Verfügung gestellt wurde, zeigt die Vorstellung der acht Teilnehmer, die um den Turniersieg kämpfen werden. Wie im Fußball hat jeder der GM ein Kind aus einem der Dortmund Schachvereine bei sich, eine nette Geste ...

Info zum GM-Turnier auf der Turnierseite, die Partien können auch unter "weitere Links/TWIC" verfolgt werden.
2019-07-14, geschrieben von (hjs)
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Vereinsmeisterschaft 2019, Runde 1 (fast vollständig)

In Abwesenheit des 1. Vorsitzenden Jan-Philip Bialas begrüßte am Freitag Abend Spielleiter Hans-Jörg Steinke 14 Teilnehmer zur ersten Runde der diesjährigen Vereinsmeisterschaft. Sechs Spieler aus der ersten, vier Spieler aus der Zweiten, zwei Spieler aus der (ehemaligen) Dritten und zwei Spieler, die nicht Stammspieler in einer Mannschaft sind, bewerben sich um den begehrten Titel des Vereinsmeisters.

In den Partien Werner Zielniewicz gegen Peter Buchholz, Dirk Dechering gegen Bernd Büning, der auch mal wieder Turnierluft schnuppern wollte, und Karl-Heinz Aust gegen Philip Boenke gab es die erwarteten Favoritensiege. Peter und Dirk konnten jeweils einen Mehrbauern zum Sieg verwerten, Karl-Heinz nutzte die theoretische Unsicherheit von Philip aus und nach einem weiteren Fehler war auch diese Partie entschieden.

Ein viel beachtetes Remis gelang Timo Schneider (auf dem Foto der Zweite in der linken Reihe) aus der Dritten. Er knöpfte seinem Gegner Olaf Boxberg, immerhin Brett drei in Dattelns Erster, nur einen halben Punkt ab, nachdem er zweimal einen glasklaren Gewinnweg übersehen hatte. Wohl die Aufregung während der Partie...

Hans-Jörg Steinke gegen Jaroslaw Madalinski wird innerhalb von zwei Wochen nachgeholt.

In der Partie Christoper Heiduk gegen Jan-Philip Bialas überraschte der Weißspieler mit der Eröffnungswahl und zeigte sich sehr gut vorbereitet, was auch dann einen Sieg nach 20 Zügen einbrachte.

Das Spiel Thomas Heller gegen Wiktor Dubs endete Remis, wobei Schwarz den Gewinnzug nicht gefunden hatte.

Alle weiteren Infos unter"aktuelle Turniere".



Unser Vorsitzender war heute schachlich anders unterwegs ...

Vor Tunierbeginn kam die Nachricht, dass heute Jan-Philip Bialas und sein Partner Henri Berner als "Sportgemeinschaft Datteln/Drewer" beim Turnier der Finanzämter den dritten Platz erzielt haben und im September als Team bei der Deutschen Meisterschaft teilnehmen werden. Die Dattelner Spieler sind sehr spielfreudig geworden ...

Und einen herzlichen Glückwunsch!

Auf dem Foto v.l.n.r. Henri Berner, SG Drewer, und Jan-Philip.
2019-07-05, geschrieben von (hjs)
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Halbjahresversammlung am 28.06.2019, 19h

Am vergangenen Freitag, dem 28.06.2019, begrüßte Vorsitzender Jan-Philip Bialas die 21 erschienenen Mitglieder des SV Datteln 24 im Pfarrhaus der Gemeinde St. Amandus (ehemals Reinhard-Lettmann-Haus) zur diesjährigen Halbjahresversammlung. Die letzte Versammlung war gerade einmal fünf Monate her, und doch gab es in der Zwischenzeit jede Menge positives zu berichten: So verfügt der SV z.B. dank des Dattelner Unternehmens "KS Medienproduktion" seit März über ein neues Vereins-Logo, welches von nun an die von Spielleiter Hans-Jörg Steinke neu umgestaltete Homepage ziert. Entsprechende Vereins-Shirts sollen zudem in Kürze folgen.

Aber auch sportlich blicken die Schachspieler auf eine durchaus erfolgreiche Saison zurück: Während im vergangenen Jahr noch der Doppelaufstieg der Mannschaften 1 und 2 gelang, schaffte es in diesem Jahr jede der vier Mannschaften, sich in ihrer jeweiligen Liga zu etablieren und den befürchteten Abstieg zu verhindern. Ein weiteres Ausrufezeichen setzte außerdem Marie Kalka, die bereits zum neunten Mal in ihrer Altersklasse (dieses Jahr U18) Platz 1 in der Bezirksjugendeinzelmeisterschaft (BJEM) errang - und das mit fünf Punkten aus fünf Partien.

Im weiteren Versammlungsverlauf wurden Ehrungen vorgenommen: Wie auch schon in den Vorjahren bedankte sich Jan-Philip im Namen des Vereins bei Frau Kalka und Frau Schneider, welche durch ihre tatkräftige Hilfe überhaupt erst mit ermöglichten, dass die BJEM zum vierten Mal in Folge (aber auch zum letzten Mal!) in Datteln stattfinden konnte. Weitere Ehrungen mussten aufgrund der Abwesenheit zweier Mitglieder zwar verschoben werden, sollen jedoch im Rahmen des anstehenden Sommerfestes nachgeholt werden. Weitere Infos hierzu erfolgen in Kürze.

Da die Mitglieder bei der anstehenden und von Hans-Jörg vorgeschlagenen Kaderplanung schnell Einigkeit erlangten, fand die Versammlung bereits nach nur einer Stunde ein rekordverdächtig schnelles Ende. Den Schlusspunkt setzte letztendlich Jan-Philips Fazit: "Unserem Verein geht es derzeitig wirklich gut!"
2019-06-29, geschrieben von (jpb)
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Der Schachverein Datteln 1924 e.V. lädt seine Mitglieder ein zur

Halbjahresversammlung am 28.06.2019, 19h

Tagesordnung

1.     Begrüßung
2.     Genehmigung des letzten Protokolls
3.     Berichte
3.1     Berichte des Vorstands
3.1.1     1. Vorsitzender
3.1.2     2. Vorsitzender/Jugendwart
3.2.     Bericht des Spielleiters
4.     Ehrungen
5.     Aufstellung der Mannschaften für die Saison 2019/2020
6.     Verschiedenes
7.     Schlusswort


Der wohl wichtigste Punkt wird auch in diesem Jahr wieder die Mannschaftsplanung für die Saison 2019/2020 sein. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.
2019-06-10, geschrieben von (jpb)
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10. UnserFritzOpen (UFO) 2019

Sogar die Mitglieder, die dem Verein schon lange angehören, können sich nicht erinnern, dass sich zuvor einmal fünf Spieler aus dem Schachverein an einem Schachturnier beteiligt haben. Nachdem mit Beginn der Spielzeit 2018/19 im Oktober Timo Schneider und ich (Hans-Jörg Steinke, der Verfasser dieses Blogs), an der BEM teilnahmen, folgte im Januar 2019 die Teilnahme an der OHS (Berichte hierzu im März d.J.) mit Jan-Philip Bialas, Alfred Neumann und mir.

Nun wurde es getoppt: Peter Becker, Jan-Philip Bialas und ich sind für das Open angemeldet, Werner Zielniewicz und Timo Schneider wollen ihr Glück im Basic-Turnier, das in diesem Jahr seine Premiere erlebt, versuchen. Ziel ist es, eine erste ELO zu erreichen (Jan-Philip und Werner) bzw. die vorhandene positiv zu verändern. Und, wenn es gelingt, eine Platzierung vor dem Startrang zu erzielen. Es zeigt sich also im Verein bei vielen Mitgliedern ein wachsendes Interesse, seine Spielstärke zu verbessern, indem man an Turnieren mit vielen unbekannten Spielern teilnimmt. (Auf dem Foto v.l.n.r Jan-Philip, Werner, Hans-Jörg, Timo und Peter)

Das Turnier wird im Pluto-Zentrum in Herne ausgetragen, die Logistik von uns Dattelner Spielern wird durch Bildung von wechselnden Fahrgemeinschaften bewältigt. Für leibliches Wohl der Spieler ist gesorgt und trägt zu den positiven Rahmenbedingen bei.

Die schachlichen Vorgaben sind sieben Runden CH-System, 40 Züge in 90 Minuten plus 30 Minuten für den Rest der Partie plus 30 Sekunden für jeden Zug. Für manch einen Dattelner Teilnehmer eine gewöhnungsbedürftige Zeiteinteilung, aber "Fischer-Kurz" setzt sich langsam überall durch.

Und dann konnte es auch losgehen.

Tag 1, Mittwoch, 19.06.2019

Nach Anmeldeschluß der erste Blick auf die Startrangliste: in der Reihenfolge Peter auf Rang 21 (von 69 Teilnehmern), ich auf Rang 51 und Jan-Philip auf Rang 65. Im Basic startet Werner auf Rang 32 vor Timo auf Rang 36 von 59 Teilnehmern. Also ein insgesamt gut besuchtes Turnier.

Und der zweite Blick auf die Auslosung und nach einer kurzen Ansprache durch die Turnierleitung wurde die erste Runde freigegeben. Jan-Philip nutzte konsequent einen Fehler seines Gegners aus und gewann relativ schnell seine Partie, alle anderen gingen nach individuellen Fehlern verloren. (Auf dem rechten Foto bemerkt Peter gerade, dass er einzügig Matt gesetzt werden wird).

Eine interessaante Gegnerin hatte Timo im Basic: Phiona Mutesi, eine junge Frau aus Uganda, deren Vita verfilmt wurde (der Film wird in einer Nebenveranstaltung des UFO gezeigt und am Sonntag wird das Fernsehen vor Ort sein, um einen Bericht über die Spielerin während des Turniers aufzunehmen), war auch gleichzeitig der einzige Titelträger, ein WCM (WomanCandidateMaster, erreicht in 2012), im Basic. Nach etwa 30 Zügen mußte sich Timo (auf dem linken Foto links) der Olympiateilnehmerin geschlagen geben .

Werner verlor ebenfalls seine Partie. Mit nur einem Punkt aus unseren fünf Partien kein allzu gelungener Auftakt.

Tag 2, Donnerstag, Feiertag, Fronleichnam, Doppelrunde Nr. 1, 20.06.2019

Peter gewann den ersten Durchgang und verlor im zweiten. Ich verlor den ersten Durchgang und remisierte im zweiten. Jan-Philip verlor beide Partien, wobei die Nachmittagspartie sehr intensiv analysiert werden sollte, da Sieg und Niederlage zwischen beiden Spielern im Endspiel hin und her schwankte.

Im Basic gewannen Werner (sein Gegner in der Altersklasse U10 hatte es ihm nach gutem Mittelspiel im Endspiel sehr leicht gemacht) und Timo den ersten Durchgang, der zweite brachte beiden ein Remis.

Nach drei Runden ergibt sich folgender Tabellenstand: Jan-Philip und Peter mit je einem Punkt auf den Rängen 45 und 50, ich mit 0,5 Punkten auf Rang 60. Im Basic liegen Timo und Werner mit je 1,5 Punkten auf den Rängen 28 und 32.

Tag 3, Freitag, 21.06.2019

Für berufstätige Spieler stand heute nur eine Partie an, die um 18.30h freigegeben wurde.

Gegen etwa 22h waren dann vier Partien absolviert: Jan-Philip hatte das Glück, dass die von ihm kurz zuvor angelesene Eröffnung aufs Brett kam, die er auch nach Umschiffung einiger kleinerer Klippen zum Remis bringen konnte. Ohne großen eigenen Fehler wurde meine Stellung nach und nach zusammengeschoben, meine Formkrise setzt sich also fort. Peter hatte sich in ein Endspiel manövriert mit S, L und 6B gegen S, L und 5B und konnte es letztendlich für sich entscheiden.

Im Basic zog Werner wie ich den Kürzeren, einzig Timo konnte mit einem Remis das Dattelner Gesamtresultat noch etwas aufhübschen.

Tag 4, Samstag, Doppelrunde Nr. 2, 22.06.2019

Ein Spieltag, der uns erstmals mehr als 50% Punktausbeute bescheren sollte.

Aber zuerst mußte die Fahrgemeinschaft ihren Mitfahrer Jan-Philip aus dem Bett klingeln, er hatte schlicht verschlafen. Mit zehn Minuten Verspätung ging es dann nach Herne, für Jan-Philip sozusagen vom Bett ans Brett. Und er verlor auch prompt seine Vormittagspartie. Ebenso Timo, der heute als einziger einen glücklosen Tag erwischen sollte. Peter, Werner und ich (Foto: Ein Stoßgebet "Bitte lass mich heute gewinnen"?) hingegen konnten unsere erste Tagespartie gewinnen.

In der Mittagspause wurde - traditionell samstags - für die Teilnehmer gegrillt, was bei sommerlichen Temperaturen sehr gut ankam. Und dann begann um 16h die Nachmittagsrunde.

Im Basic baute Timo seine zweite Null heute, man kennt das als "kleine Rochade". Werner hingegen gewann erneut und schraubte sein Punktekonto damit auf beachtliche 3,5 Punkte hoch.

Im Open gelang Peter ein Remis nach total verschachtelter Stellung und ohne jeden Figurentausch. Mein Gegner zwang mich in ein für mich theoretisch total unbekanntes Terrain, aber nach 22 Zügen war auch das Remis. Und Jan-Philip gelang ein sehenswerter Bauernvorstoß bis auf die zweite Reihe, der zum Gewinn reichte.

Und da der Tag erfolgreich war und die Stimmung unter uns Spielern super gut, beschlossen wir, den Tag mit einer Pizza ausklingen zu lassen (für Timo und Jan-Philip durfte es ein 45er Durchmesser sein, für Peter und mich war es sparsamer). Werner fehlte leider aus familiären Gründen. Und es wurden sehr viele "hätte"-Züge diskutiert und in Erinnerung an die Partien gebracht ("hätte ich in der Stellung so und so gezogen, dann hätte ...").

Danach fand dann auch dieser Tag ein Ende.

Tag 5, Sonntag, Schlussrunde, 23.06.2019

Nach dem gemütlichen Vorabend wollten heute alle fünf Spieler noch einmal konzentriert zu Werke gehen, um zumindest noch kleine gesteckte Ziele zu erreichen. So hatte Peter noch einen vollen Punkt im Visier, doch leider verirrte sich seine Dame und die Partie ging leider verloren. Jan-Philip hatte erneut Schiffbruch erlitten mit seinem "Londoner". Meine Partie wurde mit 57 Zügen zur längsten meiner Partien. Nachdem ich im 19 Zug einen Bauern einfach hergegeben hatte, wollte ich schon hinschmeißen, beschloss dann aber, mir zeigen zu lassen, wie man mit einem Mehrbauern gewinnt. Mein Gegner fand nicht den richtigen Weg und gab nach dreieinhalb Stunden auf.

Im Basic gewann Timo seine Partie (das tat richtig gut nach dem gestrigen Desaster), während Werner nicht mehr positiv an seinem Punktestand arbeiten konnte.

Bei der Siegerehrung wurde zwar kein Dattelner Spieler auf die Bühne gebeten, aber Timo erreichte in der Sondergruppe "Jugendliche" den undankbaren vierten Platz von 14 Spielern, Werner belegte in der Sondergruppe "Senioren" den fünften Rang von elf Spielern. Also doch ein kleiner Trost, zumindest für diese beiden.

Unsere "Erfolgs"tabelle mit dem Punkteendstand nach sieben Runden (35 Partien) hat folgendes Aussehen:

Name RundeGes
1 23 4567
Peter 0 10 11=03,5
Hans-Jörg 0 0= 01=13,0
Jan-Philip 1 00 =0102,5
Werner 0 1= 01103,5
Timo 0 1= =0013,0
Ges/Runde1,03,01,52,03,03,02,015,5


Wir Fünf aus Datteln fuhren mit guten Erinnerungen an dieses Turnier heim, wohl wissend, dass der eine oder andere noch massiv an seinem Eröffnungsrepertoire arbeiten muss. Insgesamt hoffen wir, dass uns im nächsten Jahr weitere Spieler begleiten werden. Unsere Partien werden ausführlich analysiert und können dann in der Vereinsdatenbank angesehen werden, bei einigen lohnt sich wirklich eine intensive Beschäftigung damit (z.B. beim ersten Dienstagstraining im Juli).

Die Endplatzierung von uns Dattelnern in DWZ-Folge lautet im Open für Peter, mich und Jan-Philip Platz 37, 45 und 50. Im Basic für Werner und Timo Platz 29 und 32.

Das Turnier und die gespielten Partien (nur vom Open) können unter "beendete Turniere" verfolgt werden.

Der Trailer zu dem Film "The Queen of Katwe" über Phiona Mutesi (der Verfilmung ihres Lebens) kann hier gesehen werden.
2019-06-23, geschrieben von (hjs)
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Stadtmeisterschaft 2019, Runde 5

Schlußbericht: Start-Ziel-Sieg für Peter Buchholz

Da bereits drei Partien der letzten Runde aus Termingründen vorgespielt waren ( Christopher Heiduk hatte gegen Wiktor Dubs gewonnen, Timo Schneider war Dirk Dechering unterlegen und Jan-Philip Bialas hatte sich gegen Thomas Heller durchgesetzt - allesamt relative Kurzpartien - ) blieben nur noch die Spitzenpaarung zwischen Olaf Boxberg (drei Punkte) und Peter Buchholz (vier Punkte) übrig und das Treffen zwichen Werner Zielniewicz und Karl-Heinz Aust (beide je zwei Punkte).

Peter ging mit einem Punkt Vorsprung in die letzte Runde. Bei sommerlichen Temperaturen wollten beide keine lange Partie spielen und so einigte man sich nach nur acht Zügen auf Remis, was gleichzeitig den Turniersieg für Peter bedeutete. Herzlichen Glückwunsch!

Werner und Karl-Heinz aber ließen sich von diesem "Salonremis" nicht anstecken und spielten munter weiter. Nach etwa zwei Stunden einigte man sich auch hier auf Remis, da Werner einen viel versprechenden Angriff nicht zum Sieg führen konnte.

Damit ergab sich folgender Endstand: Peter Buchholz 4,5 Punkte vor Dirk Dechering mit vier Punkten und Olaf Boxberg mit 3,5 Punkten vor sieben weiteren Teilnehmern (Die Plätze vier bis sieben teilen sich gleich vier Spieler mit je 2,5 Punkten: Karl-Heinz Aust, Jan-Philip Bialas, Werner Zielniewicz und Christopher Heiduk. Mit zwei Punkten wurde Timo Schneider Achter und konnte sich aber über einen DWZ-Zugewinn von 62 Punkten freuen. Den neunten Platz teilen sich Wiktor Dubs und Thomas Heller mit je einem halben Punkt).

Auch die Turnierleitung zeigte sich mit dem Turnierverlauf zufrieden, da es nur eine nicht gespielte Partie gab im Gegensatz zum vorherigen Turnier. Die Maßnahme, ein Reuegeld einzuführen und dieses nach ordnungsgemäßem Verlauf wieder zurückzuzahlen, hat sich bewährt. Und die andere Neuerung seit dem letzten Jahr, Partien nur noch vorzuspielen, wird von vielen Spielern in Anspruch genommen und ist somit auch erfolgreich.

Den gesamten Tabellenendstand findet man unter "beendete Turniere".

Und - wie im Fußball - nach dem Turnier ist vor dem Turnier ... die Ausschreibung zur Vereinsmeisterschaft ist online und liegt auch im Vereinsheim aus.

Auf dem Foto v.l.n.r und v.v.n.h. Karl-Heinz, Werner, Olaf und Peter.
2019-06-14, geschrieben von (hjs)
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31. Offene internatione hessische Senioreneinzelmeisterschaft 2019

Nicht nur ein Turnierbericht ...

Es war meine zweite Teilnahme nach 2017 an der OHSEM und erneut war ich, Hans-Jörg Steinke, als einziger Spieler des Schachvereins aus der Kanalstadt als Teilnehmer (TN) gemeldet, ich belegte Startrang 120 von 216 TN. Beim Turnier traf ich auf zwei Spieler aus RE-Altstadt, zwei aus Erkenschwick und einen von der SG Drewer.

Gespielt wurden 90 Minuten / 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie plus 30 Sekunden ab dem ersten Zug. Rundenbeginn war dann ab der zweiten Partie neun Uhr.



Tag 1, 18.05.2019

Der Tag der Anreise. Nach ca. 250 km erreichte ich den Turnierort Bad Sooden-Allendorf (BSA) , es folgte Einchecken in der Unterkunft und Anmeldung im Turnierbüro bis 13.30h, denn für 15h war bereits die erste Runde angesetzt.

Um 14h gab es die Begrüßung durch den Vorsitzenden des veranstaltenden Vereines und des Bürgermeisters. Es war die 31. Auflage des Turniers und man hob einen Spieler hervor, der zum 30. Mal teilnahm, ein stolzer Rekord, bedenkt man, dass der Teilnehmer, ein Grieche, 90 Jahre alt ist (es waren noch zwei weitere 90-jährige Spieler unter den TN).

Dann, nach den üblichen Einweisungen des Schiedsrichters (Smartphone ausschalten usw.!) startete die erste Runde, mein Gegner war ein Titelträger aus den NL, ein FM mit einer ELO von 2113, ein Vorteil von 345 Punkten zu meiner ELO, folglich war der Partieausgang vorgezeichnet ... und traf auch ein.

Auf den Eröffnungszug 1.d4 antwortete ich mit dem Universalzug d6, wir folgten dann 14 Züge einer Theorievariante und landeten dann nach Zugumstellungen in einem Hauptsystem der Pirc-Ufimzew-Verteidigung. Ich war mit den Plänen nicht vertraut und so verlor ich einen Bauern und nach weiteren Zügen dann noch einen.

Die Niederlage schmezte nicht so sehr, weil mir die Tatsache, meinen Gegner mehr als dreieinhalb Stunden beschäftigt zu haben ( zum Schluß hatte er noch dreieinhalb Minuten für zwei Züge auf der Uhr ), ein gutes Gefühl für den weiteren Turnierverlauf gab.

An diesem Wochenende fand im Stadtteil Allendorf ein Weinfest statt, ich beobachtete eine weinselige Mädelsclique beim Abzappeln auf dem Kopfsteinpflaster und dem Versuch, Texte zu Songs der 70er mitzusingen, von einem zweifellos guten Gitarrenduo dargeboten.

"San Francisco" ließ grüßen ...



Tag 2, 19.05.2019

Mir war der Spieler aus Drewer zugelost worden, die Partie wurde ein verschwurbeltes Halbslawisch und die alte Weisheit, "wer den letzten Fehler macht, verliert", bescherte mir das Glück des vorletzten Fehlers ( mein Partner hätte das Bauernendspiel zum Remis abwickeln müssen ). Die Partie dauerte 62 Züge. Damit war mein Punktekonto wieder ausgeglichen.

Am Nachmittag machte ich dann einen Spaziergang um Allendorf herum - ein Stück entlang der Werra - bei schönstem Sonnenschein.



Tag 3, 20.05.2019

Ab der dritten Runde hatten meine Gegner wieder eine höhere Spielstärke, immer zwischen 150 und 250 Punkten mehr an ELO.

Nach sieben Zügen hatten wir einen klassischen Königsinder auf dem Brett, bevor mein Gegner (mit Schwarz) so eine Benoni-Tendenz ins Spiel brachte und einen rückständigen Bauern auf e7 in Kauf nahm. Diesen beackerte ich eine Weile, ohne aber einen Gewinnweg zu finden, auch die Engine hatte bei der Analyse keinen Gewinnplan. Also Remis und gut.



Tag 4, 21.05.2019

In dieser Runde hatte ich wieder Schwarz und nach 1.e4 beschloß ich, ein Abtauschsystem in der Rubinstein-Variante des Franzosen zu spielen, eine Variante, von der man sagt, sie sei remisträchtig und gut geeignet gegen Spieler höherer Spielstärke. Nach 26 Zügen bot mein Gegner Remis an, das ich annahm, wir hatten noch je einen Sringer und einen Läufer bei gleicher Anzahl Bauern auf dem Brett.

Die Freizeit am Nachmittag verbrachte ich in Eschwege, 15km entfernt von BSA, mit einem Bummel durch die Altstadt und dem Besuch einer Kirche (Foto links).











Tag 5, 22.05.2019

Bergfest, Halbzeit oder die fünfte Partie als mittlere? Egal, mein Gegner präsentierte mit den schwarzen Steinen das geschlossene System im Grünfeldinder, das ich auch noch nie auf dem Brett hatte, nach neun Zügen war die Grundstellung erreicht. Innerhalb von 14 Zügen hatte es Schwarz verstanden, alle Leichtfiguren bis auf den schwarzfeldrigen Läufer abzutauschen und die Bauernkette zu verrammeln, sodass nur die Diagonale h2-b8 für ein Eindringen in die gegnerische Stellung übrigblieb. Nach öffnen der a-Linie und dem folgenden Abtausch aller Türme dort blieben nur Züge mit dem König übrig und ein Remis war der logische Schluß.

Nachmittags machte ich einen Abstecher in den Naturpark "Hoher Meißner" und ich landete auf einem Wanderparkplatz, in dessen Nähe eine aus Holz geschnitzte mindestens 2,5 Meter hohe Statue der Märchenfigur "Frau Holle" stand und auf einen Teich blickte ( Foto rechts ). Nach einem Rundweg zum Aussichtspunkt "Kalbe" ging es wieder zurück nach BSA.







Tag 6, 23.05.2019

Die langweiligste und kürzeste Partie, knapp zwei Stunden nur an Zeit.

Wieder kam nach Zugumstellung Pirc aufs Brett, mein Gegner war nach vier Zügen aus dem Buch und es ging dann mit eigenem Kopf weiter. Die schwarze Bauernstruktur ähnelte der aus Partie eins, nur das Figurenspiel war anders. Wir positionierten unsere Leichtfiguren so, dass jeder Angriffspunkte hatte. Erst im 14. Zug wurde der erste Bauer getauscht und als Weiß dann im 19. Zug meine einzige bisher noch nicht entwickelte Figur auf c8 schlug, bot er gleichzeitig Remis an, das ich sofort annahm.

Anschließend lud ich ihn zu einer gemeinsamen Analyse ein, die er mit den Worten "das übergebe ich meinem Programm, ich habe damit nichts mehr zu tun" ablehnte. Ein unsportliches Verhalten, aber so etwas gibt es.

Nach sechs Runden also: eine Partie verloren, eine gewonnen und vier Remis in Folge.

So hatte ich ab 11 Uhr viel Freizeit und das Wetter spielte auch mit. Ich besuchte den kleinen Ort Witzenhausen, Universitätsstadt und machte einen Rundgang durch die Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern, vorbei an einem Denkmal von Jakob Grimm (Foto links), man befindet sich ja hier im "Gebr.-Grimm-Land". In elf km Entfernung liegt die Burg Berlepsch, die allemal einen Besuch wert ist (Foto rechts).



Tag 7, 24.05.2019

Im Dienstagstrainig betone ich immer wieder, nicht sofort alle Figuren abzutauschen, das könne nach hinten losgehen. Und in der heutigen Partie habe ich alle diese Grundsätze "vergessen" ... und ich verlor ( erneut gegen einen Spieler aus den NL ), was mich diesmal sehr geärgert hat. So hilft nur, die Partie ordentlich zu analysieren, damit es nicht wieder vorkommt.

Eine kleine Anekdote während der Partie sei erzählt: am Tisch neben mir stieß ein älterer Herr beinahe sein Wasserglas um, er konnte es soeben noch festhalten, stellte es wieder auf den Tisch, sah seinen Gegner an und sagte ganz ernst: "j'adoube". Was doch einige Spieler an den Brettern nebenan schmunzeln ließ ...

In Wendershausen gibt es den sogenannten "Zwei-Burgen-Blick", d.h. man blickt auf Burg Ludwigstein ( Foto ) in Hessen und auf Burg Hanstein in Thüringen, getrennt nur durch die Werra. Weitere Informationen zum ZweiBurgenBlick findet man hier. Durch den Stockmacherort Linnewerra ging es eine Weile durch Thüringen zurück nach BSA.



Tag 8, 25.05.2019

Am Abend zuvor hatte ich mir einige Partien aus dem Buch "Das d6-Repertoire" angesehen und prompt kam die Endspielvariante der Pirc-Verteidigung aufs Brett, es war damit die dritte Pirc-Partie im Turnier. Mein Gegner hatte sich von dem frühen Damentausch im 5. Zug mehr versprochen, wurde aber am Damenflügel vollkommen überspielt und verlor dann in einem von ihm schlecht behandelten Turmendspiel mit einem Minusbauern. Es wurde auch gleichzeitig mit 63 Zügen die längste Partie.



Tag 9, 26.05.2019

Es ist immer wieder zu bemerken, dass ich nach einer guten Partie einen Negativhammer hinlege, so auch in der letzten Partie des Turniers, gegen einen deutschen Spieler, der unter Schweizer Flagge spielte und keine DWZ besaß.

Es kam die Tschigorin-Verteidigung im Damengambit aufs Brett, die ich nur in den Grundzügen kannte. Nach neun Zügen verlor ich unerklärlicherweise einen Bauern, mein Gegner mit Schwarz tauschte alles an Figuren ab und sein Mehrbauer gewann.

Mein Ziel bei solch langen Turnieren über neun Tage ist es, 50% an Punkten zu erzielen und eine Endplatzierung zu erreichen, die vor dem Startrang liegt, beides ist mir nicht gelungen, nur 4/9 an Punkten und zwei Plätze nach Startrang. Meine Erkenntnis: man muss an Eröffnungen so ziemlich alles kennen, nicht können, aber die Hauptideen müssen bekannt sein. Tröstlich ist, dass die drei Niederlagen nur in der ELO ausgewertet werden und nicht in der DWZ (ausländische Spieler haben ja keine DWZ). Der Zuwachs an ELO dürfte bescheiden sein, der an DWZ betrug immerhin 38 Punkte.

Danach hieß es dann Koffer packen und heinwärts.



Mit diesem kombinierten Turnier- und Reisebericht wende ich mich an alle Senioren des Dattelner Schachvereins ( Senioren sind 50+, 65+, 75+ (Nestoren) ), an diesem Turnier teilzunehmen und nachmittags den hohen Freizeitwert dieser Gegend an der Werra zu genießen. Man spielt von neun Uhr bis ca. 13 Uhr und kann dann zu Fuß oder auf dem Rad jede Menge entdecken und erkunden. Sollte ich im nächsten Jahr ( der Termin ist vom 16.5. bis 24.5.2020 ) einen weiteren Dattelner Spieler in BSA antreffen, hätte dieser Blog seinen Zweck erfüllt.

Weitere Informationen siehe unter "beendete Turniere 2019/OHSEM/Listen 2019".
2019-05-27, geschrieben von (hjs)
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Blitzvereinsmeisterschaft, Runde 2

Am Freitag fanden sich insgesamt neun Mitglieder zur zweiten Runde der Blitzmeisterschaft im Vereinsheim ein. Stellvertretend für Spielleiter Hans-Jörg Steinke wurde das Turnier erstmalig von Timo Schneider organisiert, der das Turnier sicher durch den Abend leitete. Das Teilnehmerfeld setzte sich aus vier Spielern Dattelns erster Mannschaft, drei Spielern der zweiten sowie zwei Spielern der dritten Mannschaft zusammen.

Im Modus Jeder-gegen-jeden wurden die Partien wie gewohnt mit einer zeitlichen Begrenzung von je fünf Minuten pro Spieler ausgetragen. In dieser Zeit galt es, den Gegner entweder schachmatt zu setzen oder ihn zu einer Niederlage durch Zeitüberschreitung zu bewegen. Wer am Ende des Abends aus seinen acht Partien die meisten Punkte einfahren würde, wäre somit auch Gesamtsieger der zweiten Runde.

Das Turnier, welches aufgrund der engen Zeitbegrenzung schon oft für heitere überraschungen sorgte, bot auch an diesem Abend Spannung bis zur letzten Sekunde. Sowohl Peter Becker als auch Alfred Neumann lagen vor der achten und somit finalen Runde nur einen Punkt hinter Titelverteidiger Peter Buchholz. Dieser verlor jedoch seine entscheidende Partie gegen Alfred Neumann, während Peter Becker ein Brett daneben einen Sieg einfuhr. Das Endergebnis: Sowohl der Punktegleichstand als auch die Auswertung des direkten Vergleichs führten letztendlich dazu, dass sich gleich drei Spieler auf dem verdienten ersten Platz wiederfanden.

Für eine weitere überraschung sorgte an diesem Abend Nachwuchsspieler Philipp Boenke, der gegen alle drei Spieler aus der zweiten Mannschaft einen Sieg errang und am Ende hinter dem Spitzen-Trio einen stolzen vierten Platz belegte.

Die weiteren Platzierungen und der Schlusstand können unter "aktuelle Turniere" aufgerufen werden.
2019-05-24, geschrieben von (jpb)
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SV Datteln 1 - SV Rochade Eving 1:   3,5 : 4,5-Heimniederlage

Am neunten und somit letzten Spieltag der Verbandsbezirksliga traf Dattelns Erste zuhause auf den noch ungeschlagenen Tabellenführer SV Rochade Eving I. Der an diesem Tag stellvertretende Mannschaftsführer Jaroslaw Madalinski musste jedoch gleich auf drei Reservespieler zurückgreifen: Für die fehlenden Dirk Dechering, Jörg Deutschmann und Hans-Jörg Steinke rückten an den Brettern 6-8 Jan-Philip Bialas, Bernd Büning sowie Werner Zielniewicz mit ins Team.

Für die Aufsteiger aus Datteln war das primäre Saisonziel "Klassenerhalt" durch einen starken Saisonauftakt bereits erreicht. Die Gäste aus Dortmund brauchten für den sicheren Aufstieg allerdings noch einen weiteren Sieg.

Dieser nahm nach etwas über eine Stunde erste Formen an, als Olaf Boxberg seinem Gegner an Brett 3 in einer risikoreichen Partie mit schnellem Schlagabtausch unterlag. Etwas mehr Glück hatte hingegen Jan-Philip Bialas: Aus einer längst verloren geglaubten Stellung heraus erzielte er einen Bauerngewinn und konnte seinem Gegner letztendlich noch ein Remis abverlangen.

Nur wenige Minuten später endeten die verbliebenen sechs Partien dicht aufeinander folgend: Zunächst unterlag Bernd Büning nach dreistündigem Kampf an Brett 7, ehe Peter Becker (auf dem oberen Foto rechts) den einzigen Dattelner Sieg des Tages und somit eine kleine überraschung einfuhr: Sein Gegner verfügte über 200 DWZ-Punkte mehr (1.835 zu 2.070).

Die übrigen vier Partien fanden ein abruptes Ende, als sich die beiden Mannschaftsführer nach Rücksprache mit ihren Spielern auf eine gleichmäßige Punkteteilung verständigten.

Das Endergebnis: 4,5:3,5 für die Gäste aus Dortmund.

Im Anschluss ließen die Dattelner Spieler gemeinsam noch einmal die vergangenen Monate Revue passieren, auf welche sie zufrieden zurückblicken. Und das mit gutem Grund: So mussten beispielsweise Peter Buchholz (auf dem oberen Foto liks) und Dirk Dechering an den beiden Spitzenbrettern jeweils nur eine Niederlage hinnehmen; Jaroslaw Madalinski und Jörg Deutschmann blieben in ihren zusammengezählt 15 Partien sogar ungeschlagen. Ein kleines Ausrufezeichen einer Mannschaft, die sich in der neu gegründeten Verbandsbezirksliga erst einmal etablieren musste.

Dattelns Erste findet sich am Ende mit acht Punkten auf Platz 6 von 10 der Tabelle wieder.

Zum Tabellenstand siehe unter "Spielbetrieb Mannschaften".
2019-05-19, geschrieben von (jpb)
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Stadtmeisterschaft 2019, Runde 4

Kurz vor der Zielgeraden - es ist jetzt noch eine Runde zu spielen - klären sich so langsam die Fronten, was den Turniersieg angeht.

An Tisch eins hatte Timo Schneider aus der dritten Mannschaft nichts zu bestellen gegen das Spitzenbrett des Vereins Peter Buchholz, der Spielstärke-Unterschied war zu groß und damit auch der Ausgang schnell und eindeutig zugunsten Peter.

Eine Lektion erteilte Olaf Boxberg an Tisch zwei dem Vorsitzenden Jan-Philip Bialas, der sich in der ihm präsentierten Eröffnung nicht auskannte und sehr schnell unterlag.

Die einzige zeitlich lange Partie endete nach viereinviertel Stunden mit einem Sieg von Dirk Dechering, sein Gegner Karl-Heinz Aust ( auf dem Foto links ) gab einen Zug vor dem Matt auf.

Die Partie Wiktor Dubs gegen Werner Zielniewicz an Tisch vier endete mit einem Gewinn von Werner, die fünfte Partie zw. Thomas Heller und Christopher Heiduk wurde von Christopher entschieden.

Tabellenstand, Fotos und Partien zum Nachspielen siehe unter "aktuelle Turniere/StM...".
2019-05-17, geschrieben von (hjs)
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SV Datteln 2 - SV Recklinghausen-Süd 2:   3,5 : 2,5-Heimerfolg

Die zweite Mannschaft des SV Datteln traf am letzten Spieltag der 1. Kreisliga zuhause auf die zweite Mannschaft des SV Recklinghausen Süd. Beide Teams verweilten vor dieser Begegnung gleichauf mit sieben Punkten im oberen Mittelfeld der Tabelle. Ein Abstiegskrimi war für die Aufsteiger nicht mehr zu befürchten, jedoch wollte man das eigene Punktekonto gerne noch um zwei weitere Zähler auffüllen.

Gegenüber dem letzten Spieltag ergaben sich in der sechsköpfigen Aufstellung gleich drei Änderungen: Der zuletzt fehlende Christopher Heiduk kehrte an Brett 1 in die Mannschaft zurück, dafür mussten die Dattelner an diesem Tag ohne Bernd Büning und Günther Vetter auskommen. An ihrer Stelle verstärkten erstmalig in dieser Saison Nachwuchsspieler Philipp Boenke und Rainer Nortmeyer das Team.

Der Mannschaftskampf begann mit einem schnellen Auftakt, als die Gäste schon nach rund einer Stunde durch einen Sieg an Brett 3 mit 1:0 in Führung gingen. Werner Zielniewicz, der in dieser Saison keine einzige seiner acht Partien verlor, gelang es allerdings eine weitere Stunde später, durch ein Grundlinien-Matt das Ergebnis zu relativieren und den 1:1-Ausgleich wiederherzustellen.

Nachdem etwa drei Stunden gespielt waren, folgte an Brett 2 das einzige Remis des Tages: Jan Bialas zwang seinen Gegner zunächst durch einen Angriff über den Königsflügel dazu, für einen Springer und einen Turm seine Dame herzugeben. Nach einem groben Patzer konnte er jedoch nicht mehr verhindern, dass der Recklinghäuser sich die Dame durch einen Freibauern zurückholte. Für die Punkteteilung in einer Partie mit Höhen und Tiefen sorgte letztendlich ein vermeintliches Dauerschach.

Bei den verbliebenen Begegnungen entwickelte sich kurze Zeit später ein wilder Schlagabtausch, bei dem die Dattelner zum ersten Mal an diesem Tag in Führung gingen: Rainer Nortmeyer gelang es in einer überzeugenden Partie, seinen Gegner auf der Grundlinie schachmatt zu setzten. Doch schon wenige Minuten erzielten die Gäste den erneuten Ausgleich, als sich Christopher Heiduk seinem Gegner in einem hart umkämpften Turmendspiel geschlagen geben musste.

Alle Augen richteten sich nun auf die letzte, verbliebene Partie von Philipp Boenke. Der Dattelner Nachwuchsspieler sammelte in dieser Saison seine erste Turniererfahrung, behielt in seiner Partie aber über vier Stunden einen kühlen Kopf. Sein Gegner gab auf, nachdem Philipp sich in einem überlegten Endspiel zwei Freibauern herausgespielt hatte.

Die Dattelner konnten sich somit über einen 3,5:2,5 Heimsieg freuen und stießen zum Abschluss noch gemeinsam auf eine insgesamt gelungene Saison an, in der sie sich einen stolzen vierten Platz erspielt haben.

Zum Tabellenstand siehe unter "Spielbetrieb Mannschaften".
2019-05-12, geschrieben von (jpb)
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Schach960, die kreativere Variante des Schachspiels?

Am vergangenen Freitag, dem 10.05.2019, lud der SV Datteln erstmalig zu einer Einführung in die Welt des sogenannten "Schach960" ein. Spielleiter Hans-Jörg Steinke hatte sich im Vorfeld bereits ausführlich mit dieser mal etwas anderen Art des Schachs auseinander gesetzt und erklärte den insgesamt 14 Zuhörern auf verständliche Weise, auf welche Unterschiede man sich als Spieler gegenüber einer herkömmlichen Partie einstellen muss.

Schach960, von Weltmeister Bobby Fischer 1991 ins Leben gerufen, fasziniert im Wesentlichen durch seine ungewöhnlichen Ausgangsstellungen. Denn hierbei werden die Figuren der Grundreihe unter bestimmten Voraussetzungen völlig zufällig angeordnet, sei es mit der Dame auf a1 oder einem Turm auf der e-Reihe. Insgesamt 960 verschiedene Varianten können bei dieser Art des Schachs entstehen - und fundierte Eröffnungskenntnisse dadurch vollständig an die Seite gelegt werden.

"Bei Schach960 ähneln sich die Stellungen nach 20 Zügen zwar in etwa wieder denen einer gewöhnlichen Partie. Allerdings muss man bis dahin eine ganze Menge Kreativität beweisen", so Hans-Jörg Steinke. "Und genau das ist das Ziel: Die eigene, taktische Denkweise weiter zu trainieren."

Im Anschluss an die Präsentation bemühten sich die Teilnehmer, ihre neu erworbenen Kenntnisse in der Praxis umzusetzen. Und das mit teils auffälligen Erkenntnissen: "Kann ich jetzt etwa schon im ersten Zug rochieren?", wollte zum Beispiel einer der Spieler wissen. Und die überraschende Antwort lautete tatsächlich: "Ja." "Jetzt haben wir eine neue Eröffnungstheorie erfunden", scherzte wiederum ein anderer. "Die ‚Dattelner Verteidigung zur Stellung Nr. 386."

Kreativität bewies an diesem Abend auch Dirk Dechering, der sich zum Abschluss sechs verbliebenen Teilnehmern noch im Simultan-Schach stellte. Aus völlig unterschiedlichen Stellungen heraus erreichte er dabei beachtliche 4,5 Punkte. Lediglich Christopher Heiduk gelang es in einer hart umkämpften Partie, den vollen Punkt für sich zu verbuchen.

"Für alle Interessenten findet am 11.August auch ein offenes 960-Turnier in Wiesbaden statt", wies Hans-Jörg Steinke die Mitglieder nachträglich noch auf eine Veranstaltung hin, für die er selbst bereits eine Teilnahme in Erwägung zieht (siehe: Ausschreibungen).

Und das Feedback der Mitglieder bestätigt: Ein Schach960-Abend sollte auf jeden Fall wiederholt werden.

Unter Weitere Links/Schach960 gibt es sehr viele Infos zu Schach960, besonders interessant die sehr ausführlich kommentierten Partien der inoffiziellen Schach-WM 2018 zwischen Magnus Carlsen und Hikaru Nakamura in Videos.
2019-05-10, geschrieben von (jpb)
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SV Datteln 3 - SK Ickern 2:   1,5 : 4,5-Heimniederlage

Die Spieler der dritten Mannschaft haben die Saision 2018/19 im neunten und letzten Spiel mit einer deftigen 1,5-4,5-Heimniederlage beendet.

Schon nach etwa einer Stunde waren zwei Partien verloren und die Gäste führten 2:0, Jannick Potthink am ersten Brett (sein Gegner erledigte während der Partie noch Hausaufgaben für Französisch) und Ersatzmann Jonas Wegmann am sechsten Brett (es war auch seine letzte Partie für den Verein) zeichneten dafür verantwortlich.

Es folgte ein Remis von Fabio Pauli am zweiten Brett. Nach etwa zwei Stunden konnte Mannschaftsführer Timo Schneider an Brett drei seinen Materialvorteil in einen Sieg verwandeln zum 1,5 zu 2,5-Zwischenstand.

Innerhalb der nächsten Stunde gingen auch noch die Partien von Philipp Boenke und Christian Brauckmann an den Brettern vier und fünf verloren ( Foto links ).

Mannschaftsführer Timo Schneider ( Foto rechts ) hat eine vorbildliche Saison "hingelegt": in der geführten Top-Scorer-Liste belegte er von 89 eingesetzten Spielern in der 2. KreisLiga den dritten Platz mit sechs Punkten aus acht Partien (75%). Aber noch wichtiger und schöner ist der Zuwachs von 160 DWZ-Punkten. Gratulation zu diesem Erfolg!

In der Tabelle belegt Datteln 3 mit sechs Mannschaftspunkten den siebten Platz, nur einen Brettpunkt weniger als die mannschaftspunktgleiche SG Rochade Disteln 3.

Zum Tabellenstand und weiteren Infos siehe unter "Spielbetrieb Mannschaften".
2019-05-05, geschrieben von (hjs)
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Ältere Blogs findet man in "Archiv/archivierte Blogs". Hier werden nur drei Monate vorgehalten.

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Ende
Trainingszeiten siehe unter "Verein"

Termine zum Vormerken

Juli    2019
Datum Tag Zeit Thema
05.07. Fr 18.30 Vereinsmeisterschaft R1
13.07. Sa SparkassenChessMeeting (SCM), bis 21.07. (mit CH,HJS,JPB,PBu)
15.07. Mo Sommerferien bis 27.08
16.07. Di 17.30 fällt aus wg. SCM

August    2019
Datum Tag Zeit Thema
Sommerferien bis 27.08



Tägliche Schachaufgaben



Organisationen/Verbände
FIDE
DSB
SBNRW
SVR SchachVerband Ruhrgebiet
Herne-Vest

Spielbetrieb Mannschaften (Tabellen)
neue Saison in Vorbereitung, VBL siehe unter "Termine"

Aktuelle Turniere 2019
SCM: SparkassenChessMeeting
VM: VereinsMeisterschaft
BVM: Blitz-VereinsMeisterschaft

Beendete Turniere 2019
UFO: Unser-Fritz-Open
StM: StadtMeisterschaft
OHSEM: Offene Hess. SeniorenEM
7. FrühjahrsOpen-B Hofheim
OHS: Offene Herner Stadtmeisterschaft
BJEM: U10 U12 U14 U16 U18
BEM: BezirksEinzelMeisterschaft
SEM: SeniorenEinzelMeisterschaft

Ausschreibungen/Anmeldungen 2019
HSO: HSO: HeusenstammOpen 11/2019
7.Offene DM Schach960 08/2019
VM: Vereinsmeisterschaft

DWZ/ELO
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Vereinszeitung "Schach am Kanal"
SaK-2019-07

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